Stoppt den Völkermord an Tamilen!
விடுதலைக்கு மரணமில்லை
Im Mai 2009 wurde einem Volk die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben genommen. 140.00 Tamilen wurden unter den Augen aller Öffentlichkeit mit äußerster Brutalität vom Militär in Sri Lanka getötet. 300.000 Tamilen wurden aus ihren Wohnungen vertrieben und die, die das Glück hatte ihr Leben nicht zu verlieren, diese 280.000 Menschen wurden im größten Konzentrationslager seit dem faschistischen Regime in Deutschland gehalten. Tamilen lebten in unmenschlichen Lagern ohne ausreichendes Trinkwasser, ohne medizinische Versorgung, aber dafür mit zahlreichen Vergewaltigungen.

Unter dem Motto „Gute Nacht, G8!“ fanden sich heute Mittag etwa 200 SchülerInnen aus ganz Nordreinwestfahlen in Düsseldorf zusammen. Auch wir nahmen gemeinsam mit der BezirksschülerInnenvertretung Essen und verschiedenen befreundeten Gruppen teil.
G8, also die Verkürzung der Schulzeit für AbiturientInnen von 13 auf 12 Jahre, wurde für NRW 2007 beschlossen und wird seitdem nahezu flächendeckend durchgeführt. Und flächendeckend müssen die Schüler NRWs sich nun mit den Problemen, die diese Verkürzung mit sich führt, zurechtfinden.
Vom 30. Mai bis zum 1. Juni werden sich auch 2013 tausende auf den Weg nach Frankfurt machen, um gegen die Abwälzung der Krisenfolgen auf die Schultern der europäischen Arbeiterklasse zu protestieren. Schon im letzten Jahr haben die Proteste im Mai dem deutschen Imperialismus klar gemacht, dass Deutschland zumindest kein ruhiges Hinterland bei der Errichtung einer ökonomischen und politischen Vorherrschaft über große Teile Europas ist. Auch der deutsche Staat stellte damals klar, dass er die Botschaft verstanden hatte: Knapp 20.000 Polizisten im Einsatz machten die komplette Innenstadt von Frankfurt für drei Tage zum Sperrgebiet.
Gestern versammelten sich ca. 200 Menschen in Köln für die Blockupy-Warm-Up-Demonstration. Ein spektrenübergreifendes Bündnis aus NRW hatte zur Mobilisierungs-Demonstration aufgerufen, um die Blockupy-Proteste auch auf die regionale Ebene zu holen, und Blockupy in NRW bekannter zu machen. Revolutionäre und sozialistische Gruppen aus NRW bildeten einen antiimperialistischen Block auf der Demonstration.