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Dienstag, den 02. MĂ€rz 2010 um 21:51 Uhr
Aufruf der Roten Antifa gegen die geplanten AufmÀrsche von Pro NRW und NPD
Das von Pro NRW geplante Anti-Islam Wochenende soll am 26. MĂ€rz mit Kundgebungen vor Moscheen in Essen, MĂŒlheim, Oberhausen, Gelsenkirchen, Herten und Bochum beginnen. Am 27. MĂ€rz wollen sie ihren Parteitag in Gelsenkirchen im âSchloss Horstâ durchfĂŒhren. AbschlieĂend planen sie am 28. MĂ€rz in einem âSternmarschâ zur Duisburger Merkez-Moschee in Marxloh zu ziehen. Auch die NPD plant einen Aufmarsch am gleichen Tag, sowie eine geplante Kundgebung am 27. MĂ€rz vor der Moschee. Ziel beider Parteien ist es, die angebliche Islamisierung Deutschlands zu stoppen. Pro NRW will - nach dem Vorbild der SVP-Kampagne in der Schweiz - ein Minarettverbot in der ganzen EU durchsetzen. Rassisten aus ganz Europa wurden hierfĂŒr eingeladen.
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Das BĂŒndnis âDuisburg stellt sich querâ ruft zu Blockaden der AufmĂ€rsche auf. Schulter an Schulter, Arm in Arm mit der Duisburger Bevölkerung und auswĂ€rtigen KrĂ€ften werden wir die rechten AufmĂ€rsche verhindern! Bereits als 2005 der Naziaufmarsch verhindert wurde, bewiesen lokale und ĂŒberregionale KrĂ€fte, dass in Duisburg Rassisten und Faschisten nicht so ohne Weiteres durch unsere Viertel marschieren können. Auch dieses Mal werden wir ihnen einen breiten und starken Widerstand entgegensetzten!
Nach einem verhinderten und einem desaströsen âAnti Islamisierungskongressâ in Köln startet Pro NRW nun erneut einen Versuch, sich (im Vorfeld der Landtagswahlen in NRW) als konservative, gut bĂŒrgerliche Partei zu prĂ€sentieren. Hierbei setzt sie auf die rassistischen Vorurteile und Ăngste der Menschen, die durch die neoliberalen Parteien und Medien geschĂŒrt werden. Doch die angebliche Kritik am Islam ist nur Mittel zum Zweck und nichts Anderes als purer Rassismus gegenĂŒber allen Minderheiten. Das Ganze wird durch vorgeschobene âchristliche Werteâ und eine bĂŒrgerliche Moralvorstellung verhĂŒllt, damit sie ihren gutbĂŒrgerlichen Schein bewahren können.
Die NPD dagegen tritt offen rassistisch und nationalistisch auf. Auch sie will vor den Landtagswahlen ihre neofaschistische Propaganda in Duisburg verbreiten, um WĂ€hlerstimmen zu sichern. In ihrer faschistischen Tradition (als Nachfolgepartei der NSDAP) versucht auch sie ihre braune Ideologie zu verbreiten und betreiben offen rassistische Hetze gegenĂŒber MigrantInnen, welche zum SĂŒndenbock fĂŒr alle sozialen Probleme erklĂ€rt werden. Durch die Hetze gegenĂŒber Menschen mit muslimischem Hintergrund wird versucht, die Gesellschaft in zwei Lager zu spalten und vom wahren gesellschaftlichen Konflikt abzulenken. Interessanterweise bestehen auch gewisse personelle Ăberschneidungen zwischen Pro NRW und NPD. So kandidieren z.B. ehemalige NPD Mitglieder nun auf Pro NRW Listen.
Beide Parteien wollen am 28.03. mit ihren AufmĂ€rschen nach Duisburg-Marxloh ziehen. Dies werden wir verhindern, denn, wenn Nazis marschieren, ist Widerstand Pflicht! Organisieren wir starke Proteste und Blockaden in Marxloh und verhindern so die Verbreitung von rassistischer und faschistischer Propaganda auf Duisburgs StraĂen.
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Beteiligt euch zahlreich an den Blockaden!
No pasarĂĄn! Sie werden nicht durchkommen!
NaziaufmÀrsche verhindern! Widerstand aufbauen!
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Aufruf downloaden
weitere Infos unter: www.duisburg-stellt-sich-quer.de und www.rote-antifa.org
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